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Die Geschichte des
Mastiffs und seine Rassenstandards Die Rassenstandards wurden vom Dansk Mastiff klub verfasst und anschließend übersetzt: Das „Wesen“ des Mastiffs: Der Mastiff ist ein aufmerksamer und neugieriger Hund. Er überreagiert nur äußerst selten und agiert ruhig und abwartend in neuen Situationen, während er gleichzeitig sein Verhalten berechnet und abwägt. Es benötigt schon einiges, um diesen großen Hund aus der Ruhe zu bringen. Das Stirnrunzeln des Mastiffs ist ein Abbild seines Charakters. Der Mastiff ist kein besonders ausdauernder Hund. Er kann jedoch –falls es notwendig sein sollte- für eine kurze Zeit eine erstaunliche Kraft entwickeln. Gleichermaßen ist der Mastiff jedoch ein sehr gutmütiger Hund – Aggression ist ihm fremd. Wenn Sie diese Fakten betrachten, werden Sie feststellen, dass der Mastiff ein idealer Familienhund ist mit dem es nur selten Ärger gibt.
Das
Aussehen des Mastiffs und seine Physis
Rassestandards des Mastiffs
Allgemeiner Eindruck: Die Form des Kopfes erscheint- grob gesehen
– von allen Seiten betrachtet quadratisch. Eine höhere Breite ist
wünschenswert; im Verhältnis zur Länge des Kopfes sollte sie 2 zu 3
betragen. Der Körper ist massig, breit und sowohl in der Länge wie auch in
der Breite kräftig gebaut. Er ruht auf weit auseinander stehenden, am
Äußeren des Körpers angesetzten Läufen. Merkmale: Groß, massig, kraftvoll und harmonisch mit kompaktem und straffem Körperbau. Eine Kombination aus majästetischer Erhabenheit und königlichem Mut. Temperament: Ruhig, seinem Herrchen treu ergeben und dennoch ein fähiger Wach- und Schutzhund.
Kopf:
Ein breiter Schädel und eine flache Stirn, die jedoch in Falten gezogen
wird, wenn der Hund aufmerksam ist. Der Augenbrauen-Bogen ist leicht
angehoben. Die Schläfen- und Backenmuskulatur ist gut entwickelt.
Augen:
Klein und so weit voneinander entfernt, dass der Abstand mindestens der
Größe von zwei Augen entspricht. Die Fläche zwischen den Augen ist klar
markiert. Die Augenfarbe ist braun – je dunkler desto besser. Die Nickhaut
sollte nicht erkennbar sein. Kiefer: Die Eckzähne sind gesund und kräftig und weit auseinander stehend. Die Vorderzähne treffen beim Beißen perfekt aufeinander oder die unteren Zähne stehen etwas hervor, jedoch niemals so weit, dass sie bei geschlossenem Maul sichtbar wären. Nacken: Etwas gebogen, von moderater Länge und sehr kräftig. Der Umfang ist in etwa 2,5 bis 5 cm geringer als der Kopfumfang in Höhe der Ohren. Vorderer Körperbau: Die Schultern und die Oberschenkel der Vorderbeine sind leicht schräg positioniert, kräftig und muskulös. Die Vorderbeine im Ganzen sind gerade, kräftig und weit auseinander stehend mit schweren Knochen. Die Knie sind breit gesetzt und der Mittelfuß ist gerade. Körper: Die Brust ist breit und tief und zieht sich bis zwischen die Vorderläufe. Die Rippen sind gebogen und gut gerundet; die hinteren Rippen sind tief und gut in Richtung der Hüften gelagert. Der Brustumfang ist etwa 1/3 größer als die Schulterhöhe. Der Rücken und die Lenden sind breit und muskulös. Die Lenden sind flach und sehr weit bei den Weibchen und leicht gewölbt bei den Rüden. Die Flanken sind sehr tief. Hinterer Körperbau: Breit, mit kräftigen, muskulären Hüften und gut entwickelten Schenkeln. Diese sind gewinkelt und beidseitig breit gestellt. Eine gute Breite ist sowohl im Stand, wie auch in der Laufbewegung erkennbar. Pfoten: Groß und rund mit nach oben gerichteten Zehen. Die Krallen sind schwarz. Rute: Hoch angesetzt, bis zu den Sprunggelenken reichend oder ein bisschen länger. Sie ist breit im Ansatz und zum Ende hin spitz zulaufend. In der Ruhestellung hängt sie gerade herunter. Bei Erregung hingegen bildet sie einen Bogen mit nach oben gerichteter Spitze, wobei die Rute allerdings nicht über die Rückenhöhe ragen darf. Bewegung: Kraftvolle, fließende und raumgreifende Bewegungen. Fell: Kurz und dicht anliegend, aber nicht zu fein an Schultern, Nacken und Rücken. Farben: Apricot, Silber-Braun, Beige oder gescheckt. Unabhängig von der Farbe sollten die Nase, Ohren und Fang schwarz sein. Die Augen sollten ebenfalls schwarz umrandet sein und das Schwarz sollte sich zwischen den Augen nach oben ausbreiten. Mängel: Jede Abweichung von den beschriebenen Kriterien muss als Mangel angesehen werden, der proportional zum Ausmaß der Abweichung gewichtet werden sollte. Anmerkung: Rüden müssen zwei normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden. Kennel
Milumas empfiehlt das folgende Buch über Mastiffs: |
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